Was war der 2 plus 4 Vertrag

Die Amerikaner versprachen, dass die NATO nach dem Kalten Krieg nicht über die Grenzen Deutschlands hinausgehen würde, aber jetzt ist die Hälfte Mittel- und Osteuropas Mitglieder, also was ist mit ihren Versprechungen geschehen? Es zeigt, dass ihnen nicht vertraut werden kann. [12] Obwohl das deutsche Volk auf eine sofortige Wiedervereinigung drängte, äußerten andere Regierungen tiefe Besorgnis über die Sicherheitsauswirkungen einer Rückkehr einer starken, vereinten deutschen Republik nach Europa. Die vier Mächte, die sich in der Nachkriegsbesetzung Deutschlands engagiert hatten, äußerten unterschiedliche Besorgnisse, obwohl die Vereinigten Staaten relativ schnell ihre Einwände ausräumten und die Bonner Regierung unterstützten. Für Großbritannien, Frankreich und die Sowjetunion wurden die Wunden, die ihren Ländern durch den Ersten und Zweiten Weltkrieg zugefügt wurden, jedoch nicht so leicht vergessen, und alle drei Staaten verlangten zu versichern, dass ein wiedervereinigtes und remilitarisiertes Deutschland keine Bedrohung darstellen würde. Der Zusammenbruch des Warschauer Paktes in Osteuropa bedeutete auch, dass zur gleichen Zeit, als die deutsche Frage wieder auftauchte, die Machtverhältnisse in Europa massiv verändert wurden. Um all diese Bedenken auszuräumen, haben die sechs Länder eine Reihe von Verhandlungen geführt, die als “2+4-Gespräche” bekannt wurden, an denen die beiden Deutschen sowie die vier Besatzungsmächte beteiligt waren. Am Ende des Zweiten Weltkrieges teilten die Alliierten den besiegten deutschen Staat in vier Besatzungszonen auf, wobei die Sowjetunion die sogenannte Ostdeutschland-Zone kontrollierte und die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich jeweils eine Zone Westdeutschlands kontrollierten. Die Hauptstadt Berlin, in der DDR gelegen, war ähnlich gespalten, und 1961 errichteten sowjetische Truppen eine Mauer, die die vom Westen besetzten Teile der Stadt umschloss und freie Fahrt aus dem ostdeutschen Staat nach West-Berlin verhinderte. Für die Dauer des Kalten Krieges dienten die Teilung Deutschlands und die Existenz der Berliner Mauer als sichtbare Erinnerung an den Wettstreit zwischen den Kräften des Kommunismus und des Kapitalismus. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges beruhte die Präsenz ausländischer Streitkräfte in Deutschland zunächst auf dem von den Besatzungsmächten auferlegten Gesetz.

Diese Regelung endete am 5. Mai 1955 mit dem Inkrafttreten des Abkommens über die Beziehungen zwischen den drei Mächten und der Bundesrepublik Deutschland vom 26. Mai 1952 (Bundesgesetzblatt 1955 II S. 303). Am 23. Oktober 1954 wurde jedoch das Übereinkommen über die Präsenz ausländischer Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland (Bundesgesetzblatt 1955 II S.